Was ist eigentlich Weiße Biotechnologie?
Käse, Bier, Arzneimittelwirkstoffe – Produkte aus unserem täglichen Leben und hergestellt mit Hilfe lebender „Mini-Fabriken“. Das sind kleinste Lebewesen, wie Bakterien und Pilze, die wir Menschen schon seit über 5.000 Jahren gezielt nutzen, um mit ihnen etwa Stoffe wie Alkohol und Essig ganz natürlich zu produzieren. Hier treffen Biologie und Technologie aufeinander.
Von Industrieller oder Weißer Biotechnologie sprechen die Fachleute, wenn die Produkte – zum Beispiel Waschmittelenzyme – großtechnisch in geschlossenen Systemen hergestellt werden.
Wie nutzt Henkel die Weiße Biotechnologie?
Henkel nutzt die „Mini-Fabriken“, um einen wichtigen Bestandteil von Wasch- und Reinigungsmitteln herzustellen: Enzyme. Diese biologisch aktiven Stoffe übernehmen wichtige Aufgaben in den Kleinstlebewesen und allen lebenden Zellen, indem sie chemische Reaktionen zwischen Molekülen erst möglich machen oder beschleunigen. In Waschmitteln werden sie eingesetzt, um Schmutzflecken wie zum Beispiel Blut, Kakao oder Lippenstift zu entfernen. Ihre spezielle Wirkweise trägt wesentlich dazu bei, dass moderne Waschmittel heute auch bei niedrigen Waschtemperaturen und bei minimalem Wasserverbrauch beste Ergebnisse liefern.
Innovationen in den Biowissenschaften – für hochwertige Marken und leistungsstarke Technologien. Erfahren Sie in diesem Film mehr über die mikrobiologische und biotechnologische Forschung bei Henkel.