04.12.2015

 

TÜV Rheinland und Lloyd‘s Register zertifizieren Loctite Composite Reparatursystem für Stahlrohrleitungen und Pipelines

 
 
 / 
Alle anzeigen
 

Kontakt

Zertifizierte Sicherheit für die Reparatur von Stahlrohrleitungen

Für das neu entwickelte Loctite Composite Reparatursystem, eingesetzt für die Reparatur und Instandsetzung von Stahlrohren, zertifizieren nun auch die globalen Prüforganisationen TÜV Rheinland und Lloyd´s Register die Anwendungssicherheit nach ISO 24817 und dem amerikanischen Standard ASME PCC-2.

Damit ist das Loctite Composite Reparatursystem von Henkel das einzige am Markt, das von DNV GL, Lloyd´s Register und TÜV Rheinland zugleich zertifiziert ist.

Die Wartung und Instandhaltung von Stahlrohrleitungen ist kapitalintensiv. Dabei ist es erstmal zweitrangig, ob in diesen Gas, Wasser, Abwasser, Erdöl oder ein anderes Medium transportiert wird. Geringe bis keine Ausfallzeiten sind für die Anlagenbetreiber essentiell. Ein Reparatursystem als schnelle und wirtschaftliche Alternative zum Stillstand der Anlagen, bei gleichzeitig höchstmöglicher Qualität und Sicherheit, ist am Markt gefragt um wirtschaftlich zu produzieren. Dies gilt insbesondere für Industrien wie Öl und Gas oder auch in der petrochemischen Industrie, wo das Loctite Composite Reparatursystem bereits eingesetzt wird.

Technologie die geprüft ist
Das bereits durch den DNV GL nach ISO TS 24817 zertifizierte und nun auch durch den TÜV Rheinland (ISO 24817, Rohrfernleitungsverordnung, Gashochdruckleitungsverordnung, Betriebssicherheitsverordnung, Druckgeräterichtlinie) und Lloyd‘s Register (ASME PCC-2 und ISO 24817) geprüfte Reparatursystem kann für alle Reparaturklassen und Defekttypen, ob mit oder ohne Wanddurchbruch, verwendet werden. In umfassenden Prüfungsverfahren wurden über drei Jahre die verschiedenen Defekttypen, Rohrkomponenten, Materialien, Belastungsarten und Verarbeitungsmethoden getestet und für Anwendungen in Industrie, Marine und Offshore unter Aufsicht der Zertifizierungsgesellschaften abgenommen.

Das Loctite Composite Reparatursystem besteht aus Materialien zur Oberflächenbehandlung, Verstärkung und Abdichtung sowie zur Deckbeschichtung. Herzstück des Systems ist ein speziell für den Einsatzzweck entwickeltes Composite Material aus technischem Glas-Carbon-Textil und Epoxidharz. An den beschädigten Stahlrohrleitungen verstärkt und versiegelt es den beschädigten Teilabschnitt und schützt gleichzeitig vor neuem Korrosionsbefall. Neben der zertifizierten Anwendungssicherheit bietet das System auch wirtschaftliche Vorteile, da Rohrkomponenten nicht mehr zwangsläufig ausgetauscht werden müssen. Bei korrodierten Rohrleitungen kann die Instandsetzung sogar bei laufendem Betrieb umgesetzt werden. Die Betriebszeit der Anlagen kann somit bis zur nächsten umfassenden Instandsetzung überbrückt werden, aber auch die grundsätzliche Lebensdauer der Stahlpipeline kann um bis zu 20 Jahre verlängert werden.

Zertifizierte Kalkulationen und Anwendungstraining
Um sicherzustellen, dass das Reparatursystem in der Praxis richtig angewendet wird und den Zertifizierungsstandards der Prüfgesellschaften entspricht, müssen sich Anwender durch Henkel schulen lassen. Ein maßgeschneidertes Trainingsprogramm wurde bereits erarbeitet und umfasst zwei Weiterbildungsblöcke. Beschichtungsunternehmen können nicht nur ihrer Mitarbeiter schulen lassen, auch der Betrieb selbst kann durch Henkel als „zertifizierter Anwender“ ausgezeichnet werden.
Da kein Schadensfall dem anderen gleicht, bietet Henkel die Berechnung von projektspezifischen Reparaturdimensionen an. Zu berücksichtigende Parameter sind beispielsweise die Krafteinwirkung auf die Rohrleitung, die Temperatur oder auch das Ausmaß des Schadens. Das für die Berechnung eingesetzte Softwaretool ist ebenfalls zertifiziert.
 



Die Henkel-App


Jetzt auch mit Investor Relations Inhalten!


App Store


Google play