13.01.2016

 

Henkel startet Loctite-Referenzanwendung im Stammwerk in Düsseldorf

 
 
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Henkel und Partner XERVON demonstrieren Loctite Composite Reparatursystem in der Praxis

Henkel Adhesive Technologies, der weltweit führende Lösungsanbieter für Klebstoffe, Dichtstoffe und Funktionsbeschichtungen, und der deutsche Maintenance Service Provider XERVON haben im Henkel-Stammsitz in Düsseldorf Rohrleitungen mit dem neuen Loctite Composite Reparatursystem instand gesetzt.

Das innovative System verlängert die Lebensdauer der Rohrleitungen um bis zu 20 Jahre. Ein weiterer Vorteil besteht darin, die Rohrleitungen bei laufendem Betrieb zu sanieren und damit die oft hohen Kosten durch ungeplante Stillstände zu vermeiden.

18 Kilometer Rohrbrücken und 300 Kilometer Rohrleitungen durchziehen das Düsseldorfer Henkel-Werk. Diese instand zu halten und bei Leckagen schnell, sicher und nachhaltig zu reparieren, hat für den Betreiber oberste Priorität. Das Loctite Composite Reparatursystem versetzt selbst stark korrodierte Rohrleitungen in einen neuwertigen Zustand und verlängert deren Lebensdauer um bis zu 20 Jahre.
„20 Jahre sind Pflicht – das gilt auch für die Produkte unserer Mitbewerber. Wir sind aber sicher, dass das Loctite Composite Reparatursystem diesen Zeitraum weit übertrifft“, sagt Carsten Sperlich, Leiter Technische Infrastruktur am Standort Düsseldorf und damit verantwortlich für den einwandfreien Zustand der Rohrbrücken. „Das neue System ist für uns sehr interessant, weil wir, neben der Sicherstellung des Korrosionsschutzes, korrodierte Rohrleitungen auch bei laufendem Betrieb reparieren können und auf diese Weise Kosten einsparen, die entstehen, wenn die Produktionsanlagen außerplanmäßig still stehen.“

Reparatur statt Austausch
Für das Pilotprojekt wurde ein zehn Meter langer Abschnitt mit dem Loctite Verbundsystem repariert. Nach herkömmlichem Verfahren müsste der Betreiber diesen Abschnitt austauschen. „Mit dem innovativen Reparatursystem von Henkel ist die Rohrleitung wie neu“, erläutert Bernd Hammer, Global Market Development Manager Oil & Gas, Refineries. Und so funktioniert's: Die Oberfläche der defekten Rohrleitungen wird durch Sandstrahlen vorbereitet. Der nächste Schritt ist das Auftragen von Loctite SF 7515 als temporärer Korrosionsschutz. Herzstück des Reparatursystems ist das Ummanteln des Rohres mit mehreren Lagen des hochfesten Glas-Carbonfaser-Geleges Loctite PC 5085, das zuvor mit dem Zwei-Komponenten-Epoxidharz Loctite PC 7210 imprägniert wurde. Zuletzt werden mehrere Lagen Loctite PC 7255 als Korrosionsschutz aufgetragen. Das Loctite Composite Reparatursystem ist von DNV GL nach dem globalen Qualitätsstandard ISO 24817 zertifiziert. Zusätzlich haben auch Lloyds Register nach dem Standard ASME PCC-2 und der TÜV Rheinland das Verfahren freigegeben.

Gemeinsam Märkte erschließen
Die Firma XERVON hat das Loctite Composite Reparatursystem auf die Rohrleitungen im Henkel-Werk aufgebacht. Das international tätige Unternehmen mit Sitz in Köln ist einer der ausgewählten Dienstleister, mit denen Henkel im Rahmen des Kompetenz-Netzwerks "Henkel Certified Applicator" zusammenarbeitet. Auf das Projekt wurden die XERVON-Mitarbeiter mit umfassenden Trainings vorbereitet. Weltweit wird das Loctite Composite Reparatursystem in Raffinerien, petrochemischen Anlagen, Kraftwerken und in der wasserbehandelnden Industrie eingesetzt. Weil viele Produktionsanlagen in die Jahre gekommen sind und überholt werden müssen, ist das Interesse an dem Reparatursystem groß. „Deshalb ist es so wichtig, dass wir das System auch im eigenen Henkel-Werk eingesetzt haben. Wir können nun unseren Kunden diese Referenz vor Ort präsentieren und die Anwendung im Langzeittest beobachten, so dass sich jeder von der Qualität der Reparatur überzeugen kann“, sagt Bernd Hammer von Henkel.



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