04.10.2011

 

Ein schönes Biest

Es wird dunkel, es hat schon -16 °C, es fängt an zu schneien, und Sie befinden sich auf einem eisigen, 30° steilen Abhang. Nicht grade die idealen Fahrbedingungen, aber den schnittigen, metallisch-silbern glänzenden Prinoth „Beast“ lässt das alles  kalt. Kein Wunder dieses riesige Pistenfahrzeug ist das stärkste auf der ganzen Welt! Mit über 40 % mehr Flächenleistung bietet es auch ein Höchstmaß an Leistung, und das ist gut für die Umwelt.

Das Herzstück des „Beast“ ist der 12,5 Liter Caterpillar C13 Acert Turbodieselmotor mit einer enormen Motorleistung von 527 PS bei nur 1800 U/min; dabei entspricht er den Anforderungen der EUROMOT III A. Vier hydrostatische 180 cc Bosch Rexroth Pumpen dienen zur Kraftübertragung auf die Raupen und für den Antrieb von Fräse und Schild. Aber Leistung ist nicht alles, was den „Beast“ so besonders macht, er überzeugt auch durch sein Erscheinungsbild und seinen Komfort. Innen und außen von der weltberühmten italienischen Designschmiede Pininfarina durchgestylt, ist das Pistenfahrzeug ebenso formschön wie bequem.

Pisten werden am besten nachts gepflegt, wenn die Skifahrer und Snowboarder an der Bar sitzen oder gemütlich im warmen Bett liegen. Aber draußen, da ist es nicht ganz so gemütlich, bei Temperaturen, die häufig unter minus 30 Grad liegen, und Hängen, die über 45° steil sein können. Für sein Pistenfahrzeug „Beast“ verlässt sich Prinoth beim Sichern von Verbindungen und Dichten von Hydraulikteilen auf Loctite Produkte, egal wie tief das Quecksilber fällt.

Echt oder Illusion?
Skifahrer, die oben am Start den Hang hinunterblicken, wissen, was sie erwartet der Rausch der Geschwindigkeit, die eisige Luft, der sprühende Schnee. Wer in dem „Beast“ sitzt, hat die gleiche Aussicht aber da hört die Ähnlichkeit auch schon auf.  Man sitzt vorzüglich in einem komfortablen Rallye-Schalensitz, der Hosenträgergurt verhindert, dass man nach vorne wegrutscht. Es ist angenehme 20 °C warm, und aus dem Hi-Fi-Radio ertönt gepflegte Lounge- Musik von Kruder & Dorfmeister. Dann kommt das Beste: unten angekommen dreht man das Fahrzeug einfach einmal um die eigene Achse und fährt den gleichen steilen Hang wieder nach oben, während gleichzeitig mehrere Tonnen Schnee verteilt werden! Und trotz der extremen Steigungswinkel fühlt man sich vollkommen stabil und hat alles unter Kontrolle. Die Maschine mit ihren 527 PS und einem Drehmoment von 2216 Nm ist stark wie ein Schiff. Es gibt kein dramatisches Beschleunigen oder Abbremsen, nur ganz einfach das Gefühl, das nichts Sie aufhalten kann

Große Vorteile
Das Prinzip, das dem „Beast“ zugrunde liegt, ist die Tatsache, dass dieses Fahrzeug dank seiner Kraft und Leistung Pisten viel effizienter pflegen kann als kleinere Maschinen und dabei bis zu 40 % Zeit und Kosten einspart. Prinoth gehört zur Unternehmensgruppe LEITNER Technologies, die das Ski-Infrastrukturgeschäft in- und auswendig kennt. Das italienische Unternehmen mit Sitz in Sterzing gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Skiliften und Seilförderanlagen und spielt auch auf dem Gebiet der städtischen Personentransportsysteme und Windkraftanlagen eine wichtige Rolle.

Wichtig ist auch, dass der Fahrer immer wach und entspannt bleibt Müdigkeit bedeutet mehr Pausen und erhöht die Gefahr von Fehlern. Deshalb hat Prinoth in Zusammenarbeit mit Pininfarina ein Cockpit gestaltet, das einfach und intuitiv zu bedienen ist. Die Ausführung erfüllt natürlich die höchsten Ansprüche und es gibt maßgeschneiderte, individuelle Konfigurationsmöglichkeiten, so dass der „Beast“ genau nach den Wünschen von Fahrern und Betreibern gestaltet werden kann.

Sicherheit und Kontrolle
Pistenpflege ist nicht ohne Gefahren, und Betreiber nutzen ihre Pistenraupen nicht nur zum Präparieren der Hänge, sondern auch, um gefährliche Schneeansammlungen zu verhindern. Kontrolle ist der Schlüssel für einen sicheren Betrieb, und der „Beast“ nutzt die CAN-Bus-Technik, um zu gewährleisten, dass die verschiedenen Einheiten ständig miteinander kommunizieren und dadurch zur Optimierung der Fahreigenschaften beitragen. So werden Daten in Echtzeit für ein integriertes Diagnosesystem geliefert, und der Fahrer weiß immer genau, was um ihn herum passiert. Und für den schlimmsten Fall ist die Kabine durch einen Sicherheitskäfig geschützt.

Ein Begriff für Zuverlässigkeit
Prinoth Maschinen sind für ihre Qualität und Zuverlässigkeit bekannt, deshalb werden für die Zusammenarbeit nur die allerbesten Partner gewählt - wie Pininfarina und Caterpillar. Aber, wie es so schön heißt, eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied, und um dafür zu sorgen, dass diese Glieder so stark wie möglich bleiben, arbeitet man in Prinoths Montagewerk in Sterzing mit Loctite Produkten von Dichtmitteln und universell einsetzbaren Klebstoffen bis hin zu Schraubensicherungen und Fügeklebstoffen. “Es gibt hier keine eigentliche Fertigungstrasse, weil die Maschinen maßgeschneiderte Lösungen und keine Massenartikel sind,” erklärt Montageleiter Peter Wieser. “Das heißt, wir müssen flexibel sein. Und da haben wir Glück, denn Loctite hat das richtige Produkt für alle unsere Bedürfnisse und das auch noch gut sichtbar gekennzeichnet und einfach anzuwenden, was lebenswichtig ist, wenn hier viel los ist.”




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