20.09.2012, Düsseldorf

 

Von der Karosserie über Wartung bis zur Reparatur

 
 
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Hochleistungsklebstoffe für Fahrzeuge

Die Technologien von Henkel, Weltmarktführer im Bereich Klebstoffe, Dichtstoffe und Oberflächenbehandlungen, finden sich in nahezu jeder Entwicklungsstufe von Fahrzeugen. Mit den Produkten des Unternehmens werden Karosserien zur Lackierung vorbereitet und auch bei der Wartung sowie Reparatur werden sie erfolgreich eingesetzt. Zunehmend werden in der Automobilindustrie Hochleistungsklebstoffe zur Verbindung der Fügeteile eingesetzt. Durch das Kleben sind die Fahrzeuge leichter, leiser, länger haltbar und sicherer.

Die Einsatzgebiete von Klebstoffen in der Automobilindustrie sind so vielfältig wie die Klebstoff-Technologien selbst. Das Kleben ersetzt zunehmend konventionelle Techniken wie Schweißen, Nieten oder Schrauben. Dies erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern vereinfacht viele Arbeitsvorgänge und steigert so die Wirtschaftlichkeit. In allen Fertigungsstufen eines Autos, für nicht-tragende Karosseriekomponenten als auch für Strukturteile, werden Klebstoffe, Dichtstoffe und Oberflächenbehandlungen eingesetzt. Die Produkte kommen bei der Produktion von Karosserieteilen, Motoren, Getrieben und Anbauteilen wie Außenspiegeln, Sitzen und Lenkrädern, in Vorbehandlung, Verklebung und Beschichtung zum Einsatz.

Optimale Vorbereitung für die Lackierung und Verklebung
Die einzelnen Karosserieteile eines Autos müssen sorgfältig von Schmutz, Staub oder sonstigen Fremdmaterialien befreit werden und für die anschließende Lackierung vorbereitet werden. Nur so kann eine optimale Lackhaftung gewährleistet und Korrosion verhindert werden. Neben den passenden Reinigern bietet Henkel stetig optimierte Vorbehandlungsprozesse an, die sich den Bedürfnissen der Partner im Automobilbereich anpassen. Da diese zunehmend auf Mischkarosserien für den Leichtbau setzen, hat Henkel einen Zwei-Stufen-Prozess zur Vorbehandlung entwickelt, der die beiden Materialien nacheinander vorbehandelt und somit Schlammabfälle verhindert. Zusätzlich sind weniger Chemikalien notwendig, was den Prozess effizienter, sicherer für Mitarbeiter und auch ökologischer macht.

Hochleistungsklebstoffe ermöglichen Leichtbauweise
Von besonderer Bedeutung sind Klebstoffe für die heute übliche Leichtbauweise von Automobilen. Für die Herstellung von Kraftfahrzeugen werden zunehmend leichtere Verbundwerkstoffe auf Basis von Karbonfasern oder Glasfasern – auch Composites genannt – eingesetzt. Klebstoffe sind oft die einzige Möglichkeit, um die Einzelteile aus unterschiedlichen Werkstoffen zusammenzufügen, da verschiedenste Materialien wie Metalle, Kunststoffe oder Glas verklebt werden können. Je nach Material benötigt man einen anderen Klebstoff. Der Einsatz der Verbundwerkstoffe trägt zu einer Reduktion des Gesamtgewichts des Automobils und somit zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes bei.

Bis zu 15 Kilogramm Klebstoff in einem Auto
Die Verklebungen in der Karosserie zeichnen sich durch einige Vorteile aus: Klebstoffe erhöhen die Steifigkeit der Autos, dichten Nähte ab, verringern die Anzahl der Schweißpunkte und machen Autos korrosionsbeständiger. Zudem tragen spezielle Klebstoffe für den Karosseriebau und die Endmontage dazu bei, die Geräusche zu reduzieren und Gewicht einzusparen. „Bis zu 15 Kilogramm Klebstoffe werden pro Auto verarbeitet“, Dr. Stefan Kreiling, Leiter Produktentwicklung Automobil Europa bei Henkel. Selbst  sicherheitsrelevante Teile mit hoher Lastübertragung, zum Beispiel der Fahrzeugvorderbau oder Anbauteile, können geklebt werden. Dafür müssen die Klebstoffe hohe Anforderungen erfüllen, etwa eine Langzeitbeständigkeit von 15 Jahren.

Passende Lösungen für Wartung und Reparatur
Elementar für die Langlebigkeit von Maschinen ist, dass die verbauten Teile auch Belastungen wie Vibrationen, Wärmeausdehnungen der Materialien sowie großen Temperaturschwankungen standhalten. Das umfangreiche Portfolio von Henkel umfasst Produkte zur Wartung und Reparatur von beispielsweise Windschutzscheiben, mechanischen Bauteilen und Karosserien. Da bei jeder Reparatur Teile des Fahrzeugs wieder neu abgedichtet werden müssen, bietet Henkel Dichtstoffe, deren Auftrag keinen Unterschied zur Originalarbeit erkennen lassen.

Damit Verbindungen von Schrauben zuverlässig gesichert werden können, gibt es unter der Marke Loctite von Henkel leistungsfähige flüssige Schraubensicherungen, die eine einfache Anwendung ermöglichen und das Lösen der Schraubenverbindung verhindern. Ist die Stoßstange beschädigt aber reparabel, kommen dort Kunststoffreparaturprodukte der Henkel-Marke Teroson zum Einsatz. Schließlich ist das kostengünstiger als der Austausch des beschädigten Teils.

Wurde die Windschutzscheibe durch Unfall oder Steinschlag irreparabel beschädigt, lässt sich der Austausch meistens nicht mehr vermeiden und eine neue Scheibe muss her. Hier kommen Klebstoffe von Henkel ebenso zum Einsatz wie bei kleineren, reparierbaren Schäden an der Scheibe. Zudem bietet Henkel unter der Marke Teroson ein breit gefächertes Portfolio von Korrosionsschutzmaterialien. Vom abrasionsfesten Steinschlagschutz bis hin zu Rostschutzbeschichtungen für Hohlräume und Unterboden reicht das Produktspektrum.

Henkel AG & Co. KGaA