18.09.2012, Düsseldorf

 

Henkel präsentiert epoxidbasiertes Zinnersatz-Produkt für Karosseriereparaturen

 
 
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Kaltmodellieren mit Terokal 5010 TR statt Heißlöten

Mit dem Zweikomponenten-Material Terokal 5010 TR präsentiert Henkel jetzt ein komplett neuartiges Verfahren zur perfekten Reparatur von Karosserieschäden, das dem Heißlöten mit Zinn weit überlegen ist. Im Allianz Zentrum für Technik konnte das unter dem Markennamen Teroson vertriebene Produkt seine Praxistauglichkeit in Versuchsreihen unter Beweis stellen.

Der Einsatz von Terokal 5010 TR bedeutet für die Autowerkstatt eine enorme Arbeits- und Zeitersparnis. Da im Vergleich zum Arbeiten mit Zinn keine hohen Temperaturen auftreten, müssen Fahrzeugteile vorher nicht demontiert und nach der Reparatur wieder eingebaut werden. Die hinter der bearbeiteten Stelle liegenden Kunststoffteile bleiben auch komplett unbeeinflusst, da die Verarbeitungs- und Aushärtetemperaturen nicht höher werden, als stünde das Auto in der prallen Sonne.

Im Vergleich zu Zinn punktet Terokal 5010 TR auch mit seiner ausgezeichneten Verarbeitbarkeit und Modellierbarkeit auch an schlecht erreichbaren Stellen der Karosserie. Das Produkt wird bei Raumtemperatur verarbeitet und anschließend mit einer Infrarotwärmequelle bei 60 bis 80 Grad Celsius ausgehärtet. Anders als beim Zinn, das bei sehr viel höheren Temperaturen aufgetragen wird, bleiben auch Lack und Rostschutz rund um die Reparaturstelle an der Karosserie intakt.

Lange Verarbeitbarkeit, einfaches Anmischen
Mit Terokal 5010 TR wird das Modellieren für den Karrosseriefachmann einfacher. Dank der langen Verarbeitbarkeit von rund 80 Minuten bleibt genug Zeit, die schadhafte Stelle perfekt nachzubilden.

Auch das Anmischen des zweikomponentigen Materials ist ausgesprochen einfach dank einer speziellen Mischdüse, über die Terokal 5010 TR aufgetragen wird. In der Düse mischen sich die beiden Komponenten automatisch. Dadurch ist eine optimale Materialnutzung gewährleistet.

Praxistauglichkeit
Die Innovation von Henkel ist einsetzbar auf allen Metalloberflächen der Fahrzeugkarosserie. Im Allianz Zentrum für Technik hat das Produkt in langen Versuchsreihen seine Praxistauglichkeit bewiesen und auch namhafte Automobilhersteller zeigten sich nach eigenen Tests überzeugt von dessen Eigenschaften.

Terokal 5010 TR eignet sich hervorragend zum anschließenden Hobeln und Schleifen. Es bietet zudem einen guten Untergrund für das anschließende Spachteln und Lackieren der Reparaturstelle. Terokal 5010 TR ist erhältlich in 2K Kartuschen von 175 ml Inhalt und mit gebräuchlichen Handpistolen (Staku) verarbeitbar.

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Für den Reparaturbetrieb und seine Mitarbeiter bedeutet Terokal 5010 TR auch ein mehr an Sicherheit im Vergleich zur Verwendung von Zinn. Da nicht mit einer offenen Flamme gearbeitet wird, werden die durch die offene Flamme beim Löten auftretenden Gefahren und Unannehmlichkeiten komplett ausgeschlossen.

Henkel AG & Co. KGaA