Diversity – Vielfalt macht stark
Ein Baustein für den Erfolg von Henkel heißt Diversity – die Vielfalt im Unternehmen. Wir sind überzeugt, dass die unterschiedlichen Kulturen und Kompetenzen unserer Mitarbeiter maßgeblich dazu beitragen, unsere Märkte besser zu verstehen, um langfristig erfolgreich zu sein. Diversity leistet einen wichtigen Beitrag zu Kreativität, Innovation und wirtschaftlicher Stärke. In diesem Bewusstsein fördern wir die Mitarbeiter in ihren Fähigkeiten und schätzen ihre individuellen Eigenschaften und Besonderheiten als wichtige Wertbeiträge für das Unternehmen.
Henkel begreift Diversity als wichtigen Bestandteil der Unternehmenskultur. Dabei geht es Henkel nicht um die Erfüllung bestimmter Quoten; Stellen werden ausschließlich nach Kompetenz und Potenzial besetzt. Diversity steht vielmehr dafür, mit heterogenen Teams noch stärker die ökonomischen, kreativen und innovativen Potenziale der Mitarbeiter auszuschöpfen und somit in gemischten Teams noch bessere Ergebnisse zu erzielen.
Unser Verständnis von „Diversity & Inclusion“ lautet: Wir respektieren die Vielfalt (Diversity) und binden diese Vielfalt in unser Unternehmen ein (Inclusion).
Diese Wertschätzung ist im Code of Conduct sowie im Code of Teamwork and Leadership verankert. Im Jahr 2007 haben wir uns zu „Diversity“ auch öffentlich verpflichtet, durch die Unterzeichnung der „Charta der Vielfalt“.
Zur besseren Messbarkeit der Maßnahmen rund um Global „Diversity & Inclusion" haben wir ein „Diversity Cockpit“ aufgebaut, das die Dimensionen Internationalität, Geschlecht und Alter in der weltweiten Struktur von Henkel zeigt. Ziel ist es, die Struktur der Märkte und Gesellschaften, in denen wir uns bewegen, auch in der Personalstruktur abzubilden.
Die Implementierung der globalen Diversity & Inclusion Strategie übernimmt ein internationales Botschafter Netzwerk (Ambassador Net).
Anke Meier – Head of Global Diversity Management
Welche Tätigkeiten führen Sie bei Henkel aus?
Die Funktion Global Diversity & Inclusion wurde bei Henkel 2007 eingeführt und hat das Ziel, vorhandene Potenziale effizienter zu nutzen und das Unternehmen noch internationaler und weiblicher zu machen. Daneben befasse ich mich mit den Auswirkungen der demographischen Entwicklung bei Henkel.
Wie sieht Ihr typischer Arbeitstag aus?
Meine Aufgabe ist es, durch aktive Kommunikation die Vorteile von Diversity & Inclusion weltweit zu verdeutlichen, und zwar Zugänge zu neuen Märkten, höhere Produktivität und Innovationsmöglichkeiten von Teams. Konkret heißt es aber auch, die Rahmenbedingungen beispielsweise für Väter und Mütter im Unternehmen zu verbessern, etwa durch Kinderbetreuung und flexible Arbeitszeiten und -orte. Für ältere Kollegen ist die Erhaltung der Gesundheit und Motivation ein wichtiger Faktor.
Was macht die Tätigkeit für Sie reizvoll?
Globalisierung, Demographie sowie die gesellschaftlichen Werteveränderungen sind Trends, denen Henkel sich nicht entziehen kann. Diesen frühzeitig zu begegnen und geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen ist ungeheuer spannend.
Was geben Sie einem Einsteiger bei Henkel mit auf den Weg?
Man sollte sich bei Henkel nicht zu früh auf ein Spezialgebiet festlegen, sondern erst einmal alle Möglichkeiten nutzen, die sich bieten. Denn das Unternehmen ist breit angelegt und bietet oft ungeahnte Chancen.
Welche Stationen haben Sie bei Henkel bis jetzt durchlaufen?
Angefangen habe ich in der Abteilung Investor Relations in der Düsseldorfer Henkel-Zentrale, wechselte dann in die Beteiligungsfinanzierung. Später wurde ich Projekt Manager bei Henkel Financial Services, bevor ich Anfang 2004 für 18 Monate Jahre nach England als Finanzchefin zur dortigen Tochterfirma ging. Im Juli 2005 kam ich zurück nach Deutschland und war bis Oktober 2007 im Internal Audit. Seit November 2007 bin ich für Global Diversity & Inclusion verantwortlich.